Geschichte der Netzwerk Gemeinde

Die Zusammenführung ist das Ergebnis des Redens Gottes zu den Leitern folgender drei Gruppen:

Die Stephanus Gemeinde Erfurt e.V. wurde 1990 unter dem Motto „Sammeln – Schulen – Senden“ durch junge Erfurter Christen gegründet. Ihre Wurzeln liegen in mehreren Hauskreisen, einigen Studenten der damals im Augustinerkloster existierenden Predigerschule und einem evangelistischen Pantomimenkreis, die Ende der 80-er Jahre als „Arbeitsgemeinschaft geistliche Erneuerung und Mission“ der evangelischen Stadtmission angegliedert waren. Gründungsmitglieder waren Matthias Lory, Andreas Wolf, Bernhard Buschmann u.a. Nach gutem Wachstum Anfang der 90-er Jahre hat sich die Gemeinde nach einer Krise Mitte der 90-er Jahre wieder konsolidiert. Andreas, Matthias und Bernhard vertraten die Stephanus Gemeinde im Zusammenführungsprozess.

Das Christus Zentrum als Gründungsinitiative des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP) wurde von Pastor Markus Brandt unter dem Namen Elim Gemeinde im Jahr 2000 gegründet. 2003 übernahm Pastor Paul Clark die Gemeinde. Seit dem hieß sie Christus Zentrum. Ehepaar Wollenhaupt, das bereits Teil des Gründungsteams der Gemeinde war, leitete die Gemeinde bis Herbst 2010. Im Oktober 2010 wurde Manfred Obst Pastor des CZ. Unter dem Motto „Erkenne-Vertraue-Handle“ war es Ziel der Gemeinde, entsprechend des ursprünglichen Namens (Elim), eine geistliche und menschliche Oase in Erfurt zu sein. Im Zusammenführungsprozess wurde das CZ durch Ines und Karl-Heinz Wollenhaupt sowie durch Gabriele und Manfred Obst vertreten.

Das Jesus-Projekt Erfurt e.V. ist eine Initiative der FCJG Lüdenscheid und entstand Anfang 2004 auch als eine Antwort auf die Betroffenheit, die das Attentat auf das Gutenberg Gymnasium ausgelöst hatte. Mit Michael und Ulrike Flügge als Pionieren, die das Projekt leiten, kam ein Team nach Erfurt, das sich durch seine sozial-missionarische Arbeit für die Menschen am Roten Berg auszeichnet und mit Christen aller Benennungen verbunden ist. Neben Michael & Ulrike war Stefan Barwe für das Jesus-Projekt an den Gesprächen beteiligt.

Der Prozess der Zusammenführung begann im November 2011 mit einem ersten Treffen in Neudietendorf. Ziel war, zu sichten, ob die Vernetzung bzw. Zusammenführung der beteiligten charismatischen Gruppen Gottes Absicht sein könnte. Dieser Prozess, begleitet durch die Beratung von Michael Strub aus Berlin, hatte seit Anfang Januar 2012 zwei Säulen: Ein monatliches Treffen der Leiter der 3 Gruppen und einen monatlichen gemeinsamen Gottesdienst mit nachfolgendem Gemeindeforum. Am 04. Juli 2012 wurde schließlich die Zusammenführung von Stephanus Gemeinde und Christus Zentrum zu einer Gemeinde und eine Kooperation mit dem Jesus-Projekt beschlossen. Seit 9. September 2012 finden die gemeinsamen Gottesdienste sonntags wöchentlich statt. Das geschah anfangs im Wechsel an drei Standorten: Im Begegnungszentrum ANDERS, Alfred-Delp-Ring 77 am Roten Berg, in der Christophorus-Schule, Spittelgartenstr. 1 und im CZE, Arnstädter Str. 50. Auf Grund des starken zahlenmäßigen Wachstums finden die Gottesdienste seit 12. Mai 2013 jeden Sonntag in der Turnhalle der Christophorus-Schule, Spittelgartenstr. 1 statt.

Der jetzige Gemeindename Netzwerk Gemeinde Erfurt e.V. trägt dem Selbstverständnis der Gemeinde Rechnung, welches unter Vision nachzulesen ist. Nachdem am 30. Juni 2013 Manfred Obst als Pastor, Andreas Wolf, Karl-Heinz Wollenhaupt und Bernhard Buschmann als Älteste eingesetzt wurden, feierte die Gemeinde am 07. Juli 2013 mit vielen Freunden das Fest der Zusammenführung. Über 200 Personen erlebten Grußworte des Erfurter Bürgermeisters Andreas Bausewein und der damaligen Thüringer Staatskanzleiminsterin Marion Walsmann, sowie eine inspirierende Festrede von Pastor Friedhelm Holthuis, Mitglied des Vorstands des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP), zu dem die Netzwerk Gemeinde seit September 2013 gehört.


Worte an die Stephanusgemeinde im Jahr 1990

"Der Geist des Herrn ist auf mir. Er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen die Zeit der Gnade des Herrn und der Wiederherstellung des Rechtes Gottes, zu trösten alle Trauernden, den Trauernden Zions Frieden, ihnen Kopfschmuck statt Asche zu geben, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes, damit sie Bäume der Gerechtigkeit genannt werden, eine Pflanzung des Herrn, dass er sich durch sie verherrlicht. Sie werden die uralten Trümmerstätten wieder aufbauen, das früher Verödete wieder aufrichten. Und sie werden die verwüsteten Städte wieder erneuern, was verödet lag von Generation zu Generation."

 

Worte an das Christus Zentrum (ehm. Elim- Gemeinde) im Jahr 2000

"Dann kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Wasserquellen und 70 Palmbäume; und sie lagerten dort am Wasser."

2.Mose 15,27

"Und beständig wird der Herr dich leiten, und er wird deine Seele sättigen an Orten der Dürre und deine Gebeine stärken. Dann wirst du sein wie ein bewässerter Garten und wie ein Wasserquell, dessen Wasser nicht versiegen. Und die von dir kommen, werden die uralten Trümmerstätten aufbauen; die Grundmauern vergangener Generationen wirst du aufrichten. Und du wirst genannt werden Vermaurer von Breschen, Wiederhersteller von Straßen zum Wohnen."

Jesaja 58,11-12